Best Practises Performance Max Kampagnen
- jgrumpf8
- 15. Okt. 2023
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 12. Feb. 2024

Best Practices
Hier möchte ich Dir ein paar Best Practices zu Performance Max Kampagnen mit an die Hand geben.
Kampagnenstruktur: Wie genau eine Performance-Max-Kampagne aufgesetzt werden sollte, unterscheidet sich je nach Kampagnenziel, Assets und Zielgruppen. Generell empfiehlt sich, bei verschiedenen Zielen (z.B. ROAS-Ziel) unterschiedliche Kampagnen zu nutzen. Wie genau du die einzelnen Asset-Gruppen aufteilst, solltest du am besten von deinen Produktgruppen oder verschiedenen Zielgruppen, die du ansprechen möchtest, abhängig machen.
Achtung: Bei der Erstellung deiner Performance-Max-Kampagnen solltest du beachten, dass diese Kampagnen als Ergänzung von Suchkampagnen gedacht sind und diese nicht ersetzen sollen.
Gebote und Budgets: Zu Beginn solltest du versuchen, so viele Daten wie möglich zu sammeln und die Gebotsstrategie dementsprechend wählen. Außerdem empfiehlt es sich, Googles Automatisierung Zeit zu lassen und nicht zu häufig Änderungen an Budget und Geboten vorzunehmen.
Zielgruppen: In punkto Zielgruppen solltest du bei Performance-Max-Kampagnen bedenken, dass hier keine Ausrichtung wie bspw. bei Display erfolgt. Google nutzt die Zielgruppensegmente, die angegeben werden, lediglich als Signale zur Ausrichtung. Dazu empfiehlt es sich, Google so viele Informationen wie möglich mitzugeben. Benutzerdefinierte Segmente und Zielgruppen aus selbst erhobenen Daten sollten als Best Practice neben anderen Zielgruppen angegeben werden.
Abgesehen davon gibt es natürlich noch einige Best Practices in Bezug auf die Assets, die ihr in euren Asset-Gruppen hinterlegen könnt. Die wichtigsten Tipps findet ihr im Folgenden:
Assets: Nicht nur bei den Zielgruppendaten gilt „viel hilft viel“, auch in Bezug auf die Assets wird empfohlen, Google so viele Bilder, Texte und Videos zur Verfügung zu stellen wie möglich. So kann Googles Automatisierung zahlreiche Kombinationen testen und aus den angegebenen Assets optimal performende Anzeigen erstellen.
Bilder: Bei den Bild-Creatives gelten ähnliche Best Practices wie auch für andere Kampagnentypen. Hier empfiehlt es sich, simple Designs zu verwenden und den Fokus auf einen aussagekräftigen Text zu legen. Die Bilder sollten möglichst relevant für die Nutzer:innen sein und die Aufmerksamkeit auf sich ziehen; hier bieten sich beispielsweise Produktbilder oder „Action-Shots“ an. Außerdem solltet ihr bedenken, dass die Bilder sowohl in groß als auch in klein gut aussehen sollten, da sie sich je nach Ausspielungsort in ihrer Größe unterscheiden können.
Videos: Falls du keine eigenen Videos zur Verfügung hast, erstellt Google automatisch Videos aus den anderen Assets, die du in deinen Asset-Gruppen angegeben hast. Klingt erst einmal sehr praktisch, ist allerdings mit Vorsicht zu genießen. Da die Videos nicht immer ideal zusammengestellt sind, empfiehlt es sich, selbst Videos zu erstellen. Das bedeutet nicht, dass du ein hochwertig produziertes Video aufnehmen musst, denn auch mit den Google Tools gelingt eine Video-Erstellung aus eigenen Assets mit wenigen Klicks.
Fazit
Generell hat man in den letzten Monaten beobachten können, dass noch einige Neuerungen und bessere Möglichkeiten, bspw. bei der Auswertung, hinzugekommen sind. Dies hat die Performance gegenüber den Anfängen enorm gesteigert.
Trotzdem erwarte ich hier im Rahmen der Weiterentwicklung von Google's AI das sich hier weiterhin viel tuen wird.





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